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Montag, 30. Mai 2016

Fußball ist unser Leben, ja Koenig Fussball regiert die Welt


  Ein Ball, zwei Tore und überall auf der Welt spielen die unterschiedlichsten Menschen aller Kulturen egal welcher Sprache oder Hautfarbe den gleichen Sport nach den selben Regeln.
Am letzten Wochenende fand in East London das dritte Mädchenfußball-Turnier der ASC Freiwilligen statt. Aus fast jedem Einsatzort ist mindestens ein Team angereist um ein Wochenende Fußball zu leben. Großstadtkinder aus Port Elizabeth und Landeier aus Coffee Bay. Afrikaans sprechende Coloureds und 100% Xhosa. Deutsche Freiwillige und südafrikanische Schulkinder.
Lukas und ich sind am Freitag morgen mit unseren Mädels aufgebrochen. Als wir gegen 15h00 an der A.W. Barnes Primary School in East London angekommen sind und unser Lager in einem Klassenraum aufgeschlagen haben wurde direkt mit unendlich vielen Mädchen im Innenhof Fußball gespielt. Nach dem Abendessen haben wir mit 120 Mädchen auf einem Beamer einen Film über Mädchen und Fußball geguckt: "She`s the man". Eigentlich sollte danach geschlafen werden, aber nach der Überdosis Süßigkeiten die alle gegessen haben war leider erst gegen 1 Uhr nachts Ruhe. Um 6 Uhr morgens sind dann die ersten wieder aufgestanden und haben Radau gemacht. Also genug Zeit um sich auf den ersten Spieltag vorzubereiten. Am Samstag standen Gruppenspiele auf dem Spielplan. Hier unsere Ergebnisse:
Charles Duna 1 - 0 St. Patricks (Humansdorp)
Charles Duna 0 - 1 Nkosinathi (Berlin)
Charles Duna 0 - 0 A.W. Barnes (East London)
Charles Duna 0 - 0 Coffee Bay Junior 1
Den Einzug ins Halbfinale haben wir uns im Elfmeterschießen gegen A.W. Barnes gesichert, da wir punktgleich waren, gleiches Torverhältnis hatten und im direkten Vergleich auch unentschieden gespielt haben.
Nach dem erfolgreichen Spieltag sind wir mit unseren Golden Girls an den Strand gefahren und es sind tatsächlich alle ins Wasser, obwohl hier fast Winter ist! Nach der Disko und den Dancebattles am Abend ist die Nachtruhe ziemlich früh eingekehrt und nach dem gelungenen DFB Pokal Finale, dass wir zum Glück streamen konnten, war es mucksmäuschenstill.    
Das Halbfinale am Sonntag morgen haben wir leider gegen Coffee Bay 2 verloren. Als unser Team aber gehört hat, dass es auch für den dritten Platz einen Pokal gibt, ging es voller Motivation ins Spiel um Platz 3 gegen Lilitha. Nach einer 3 - 0 Führung haben die Mädels es zwar nochmal spannend gemacht und ein Gegentor und ein Eigentor fabriziert, aber letztendlich hat es für uns gereicht und wir haben den Pokal! Krönender Abschluss des gelungenen Turniers war die Wahl unserer Kapitänin zur besten Spielerin des Turniers. Nach der Siegerehrung sind wir zur Belohnung bei KFC eingekehrt und dann glücklich und zufrieden nach PE aufgebrochen.
An dieser Stelle würde ich gerne allen Spendern danken, die mit ihrer finanziellen Spende dieses Ausflug möglich gemacht haben. Mit eurer Hilfe konnten wir den Transport, üppige Mahlzeiten und somit ein sehr besonderes Wochenende für unsere Mädchenmannschaft finanzieren. Außerdem einen herzlichen Dank an alle Materialspenden. Dank zahlreicher Bälle, Hütchen und Leibchen sind wir gut vorbereitet gewesen und können zweimal wöchentlich ein abwechslungsreiches Training halten.  

Abfahrt nach East London!
Warm-up vor dem ersten Spiel
Die Golden Girls
Kick-off Charles Duna - St. Patricks

Glanzparaden wie diese haben uns ins Halbfinale gebracht!
Yolanda - Beste Spielerin des Turniers


Beten vor dem Spiel um Platz 3


Abschlussfoto mit 120 Spielerinnen!

Samstag, 19. März 2016

Sport verenig - Bambiswano kwezemidlalo - Sport unites - Sport verbindet.

In den letzten Wochen wurde hier in Port Elizabeth viel geplant und getüftelt, damit das für uns größte Event des Jahres erfolgreich über die Bühne geht. Am letzten Wochenende fand hier die Continental Handball Clinic statt. Dafür sind aus jeder Region zwei Freiwillige mit einem Handballteam angereist und alle PE Freiwilligen haben ebenfalls ein Team von 30 Kindern pro Schule zusammengestellt, so dass wir insgesamt mit 220 Kindern ein Wochenende rund um Handball genossen haben.
Am Samstag morgen hieß es dann um 03:30 aufstehen, um 700 Sandwiches zu schmieren. Mit entspannter Musik und vielen helfenden Händen konnten wir pünktlich um halb 7 nach New Brighton aufbrechen um uns an den Schulen mit den Kindern zu treffen. Bis alle Kinder von New Brighton oder der Unterkunft der nicht PE-Teams zum Feld auf dem der Lehrgang stattfand gebracht wurden war es halb 9 und pünktlich um 9 startete alles.
Die Vikings, ein Hanbdallverein in dem seit Jahren Freiwillige von uns spielen, leiteten 10 verschiedene Stationen mit je 20 Kindern rund um Handball. Von Dehnen und Kraftübungen, zu Schnelligkeit, Defensivarbeit bis hin zu Sprungwürfen und einem kleinen Spiel. Während die Kinder in 20er Gruppen an den Stationen spielten, war es unsere Aufgabe an einem der heißesten Tage des Jahres dafür zu sorgen, dass die Kinder immer ausreichend Trinken bekamen. Die Gruppen waren bunt durchmischt: Afrikaans sprechende Kinder aus Jeffreys Bay mit den Xhosa-Kindern, unsere Stadtkinder aus PE mit den Landeiern aus Coffee Bay und Bulungula. Das schöne daran war, dass man schon nach wenigen Stationen nicht mehr sehen konnte, dass dort eigentlich fremde Menschen und Kulturen miteinander spielen.








Die Sprenkleranlage war eine gelungene Abkühlung und mit Sicherheit ein Highlight des Tages

Um 14Uhr ging es mit gesättigten und rundum glücklichen Kindern, die eine Menge über Handball gelernt haben, nach Kwazakhele in die Handballhalle. Dort bekam jedes Team die Chance in einem Spiel zu zeigen, was sie am Vormittag geübt haben. Gegen 17Uhr war dann der erste wunderschöne Tag vorbei. Für unsere Kinder ging es zurück nach Hause, die auswärtigen Gruppen haben im Kino oder am Boardwalk noch ein bisschen Großstadtfeeling genossen.
Am Sonntag ging es hauptsächlich darum den Kindern einmal zu zeigen wie ein richtiges Handballspiel aussieht. Das Duell hieß: Vikings gegen Freiwillige. Unsere Startformation konnte sogar gut mit dem südafrikanischen Meister mithalten, aber nach einigen Wechseln war leider klar in welche Richtung sich das Spiel entwickelt :D
Die Teams aus New Brighton mussten den Weg ins angrenzende Township Kwazakhele morgens hin- und auch Nachmittags wieder zurück laufen. Je nach Schule sind das 2,5 bis 4 Kilometer. Nach dem Spiel sind also  die Freiwilligen aus den anderen Regionen aufgebrochen und wir haben unsere Kinder noch ein Mini-Turnier spielen lassen, damit sie für den Fußmarsch entschädigt wurden und nicht nur Zuschauer waren sondern auch selbst aktiv geworden sind. Bis das Turnier zuende war, alle Freilligen ihre Kinder zurück zu den Schulen gebracht haben und die Halle sauber war, war es 17Uhr.
Zuhause hieß es dann nurnoch Füße hoch und Schlaf nachholen.
Ingesamt war dieses Wochenende ein riesen Erfolg. Ein großer Dank gilt dabei Continental, die es möglich gemacht haben alle Kinder, selbst aus den entlegensten Ecken wie Bulungula nach Port Elizabeth zu transportieren. Natürlich auch an alle ASC Freiwilligen die mit ihren Teams angereist sind, es war eine super schöne Erfahrung zu sehen wie Sport die verschiedenen Sprachen, Hautfarben und Kulturen überwunden hat und somit ein wunderbares Wochenende ermöglicht hat.

Donnerstag, 25. Februar 2016

Molo Regenbogennation - Einmal quer durch's Eastern Cape

Südafrika ist bekannt dafür, dass es unglaublich facettenreich ist und in den Sommerferien haben wir die Zeit genutzt, um möglichst viele Gegenden dieses wunderschönen Landes zu entdecken. Nach unserem zweiten Zwischenseminar zu Beginn der Ferien sind wir Großstadtmenschen (Port Elizabeth ist die 5. größte Stadt Südafrikas) an die Wild Coast, genau gesagt nach Coffee Bay gefahren. Das kleine Örtchen gehört zu den rural Areas und ist eine der ärmsten Regionen in Südafrika. Auf der Wanderung zum berühmten Hole in the Wall kommt man vorbei an Rundhütten und unzähligen Kühen, dort fühlt man sich so wie in dem Afrika das man aus Dokumentationen und Zeitschriften kennt. Nach einer Woche Entspannung, Surfen und Wandern ging es für die Feiertage zurück nach PE. In Coffee Bay war ich leider nicht so fotografier-freudig und ich hab tatsächlich nur dieses eine Bild vom Hole in the Wall. Das Loch in der Felswand ist über die Jahrtausende durch den Druck des Meeres und des Flusses von beiden Seiten entstanden.

Nach Weihnachten, das wir mit allen Freiwilligen aus Port Elizabeth und Port Alfred gefeiert haben, ging es los nach Kapstadt um mit allen ASC Freiwilligen zusammen ins neue Jahr zu kommen. Nach einem etwas holprigen Flug und einem enttäuschenden "Backpackers" erkundeten wir die schönste Stadt überhaupt. Kapstadt hat uns mit perfektem Wetter begrüßt und sich von seiner schönsten Seite gezeigt. Fünf Tage lang mit Temperaturen um die 35° haben wir das volle Touristenprogramm durchgezogen: Waterfront, Two-Oceans-Aquarium (übrigens das erste und hoffentlich einzige Mal, dass ich Haie in Südafrika gesehen habe), Kap der Guten Hoffnung, Cape Point und nicht zu vergessen der Tafelberg. Nach der Silvesternacht in der wir mit allen Freiwilligen am Strand ins neue Jahr gefeiert haben, sind Malte, Karo, Julius und ich (der Rest hat es nicht aus dem Bett geschafft) den Tafelberg hochgewandert. Nachdem wir unseren Freiwilligendienst im Sport alle Ehre gemacht haben und quasi in Rekordzeit hochgelaufen sind, konnten wir einen atemberaubenden Ausblick auf die Stadt genießen. Als die Sonne langsam unterging sind wir auf die andere Seite gegangen um den Sonnenuntergang zu sehen und er war wunder wunderschön. Als es schließlich dunkel war ging es wieder auf die Stadtseite, denn Kapstadt im dunkeln ist auf jedenfall einen Blick wert!
Der Aufstieg und die 3 Aussichten vom Tafelberg waren mit Sicherheit der  krönende Abschluss vom Urlaub in Kapstadt.






Und weiter geht's: Die Garden Route. Der Weg von Kapstadt nach Port Elizabeth führt entlang der Küste und ist das Reiseziel Nummer 1 für so gut wie jeden Südafrika-Reisenden. Die Garden Route heißt so, weil die frühen Siedler dachten sie wären im Paradies, also im Garten Eden angekommen. Entlang der Strecke liegen unglaublich viele kleine Dörfer mit schönen Stränden oder anderen Besonderheiten. Unser erster Stop war Mossel Bay, weil es dort die größte Düne gibt auf der man sandboarden kann. Sandboarden ist zu vergleichen mit Snowboard fahren (wir haben sogar ausrangierte Snowboards benutzt) außer dass man anstelle von Schnee auf Sand fährt. Es war auf jedenfall sehr cool das ausprobiert zu haben, aber wie der Guide schon zu uns Skigebiet verwöhnten Deutschen gesagt hat "Das hier sind nicht die Alpen". Nach jeder Abfahrt müsste man nämlich die Düne wieder hochlaufen und das ist ganz schön anstrengend! Der zweite Halt war in Wilderness, einem kleinen Örtchen in dem wir leider nicht allzu viel gesehen haben weil wir so spät angekommen  und früh aufgebrochen sind. Aber der kurze Eindruck war auf jedenfall sehr gut. Am nächsten Tag ging es weiter nach Plettenberg Bay und auf dem Weg kurz durch Knysna, das für seine unzähligen Lagunen bekannt ist. Aber auch auf diesem Trip kam wieder das beste zum Schluss: Tsitsikamma!
Wir waren in einem super alternativen Ökobackpackers und haben in echt schönen Safarizelten geschlafen, die aber richtige Betten und Strom hatten. Wir waren Mountainbike fahren im Wald und Baden in einem kleinen Fluss und am letzten Tag haben wir eine Kanutour durch den Nationalpark gemacht. Insgesamt war der Urlaub wirklich schön, aber die Garden Route ist schon sehr touristisch und wirkt eher europäisch. Das gute ist aber, dass man nicht wie sonst in Südafrika unzählige Kilometer und viele Stunden braucht um von A nach B zu kommen, sondern innerhalb von einer Stunde am nächsten Ziel ist.
Unser Backpackers in Mossel Bay, auf den Schienen direkt am Strand




















Nach einem Tag Pause zuhause bin ich nach Nach einem Tag Pause zuhause bin ich nach Johannesburg geflogen um nach knapp einem halben Jahr endlich wieder ein Gesicht aus der Familie zu sehen. Zusammen mit meinem Bruder Henning hab ich dann das erste mal mehr als den Flughafen in Johannesburg gesehen. Wir haben so viel unternommen und gesehen wie in den 2 Wochen möglich war: Johannesburg, Soweto, die Drakensberge, Port Elizabeth, den Addo Elephant Park und Jeffrey's Bay. Am schönsten war es aber endlich jemandem aus der Heimat mein neues Zuhause und mein Projekt zeigen zu können.

Ein bisschen posen in den Drakensbergen
Reunion in Johannesburg























Sonntag, 29. November 2015

Entspurt vor den Ferien

In den letzten Wochen vor den langen Sommerferien haben wir allerhand zutun.
Am 12. November war die Move-it Olympiade. Move-it ist ein Programm in zahlreichen Schulen in New Brighton, das die Koordination, Geschicklichkeit und Beweglichkeit von Kindern fördern sollen. An den Schulen an denen wir Freiwilligen arbeiten übernehmen wir  Move-it. An der Charles Duna haben nur die 4. Klassen Move-it (an anderen Schulen auch der 5. Jahrgang). Jedes Kind hat also einen Sportbeutel gesponsort bekommen in dem ein kleiner Fußball, ein Springseil, Jonglierbälle und ein Wurfgerät (Ball mit Federn dran). Passend zu diesen Geräten gibt es Bücher mit Übungen die wir durcharbeiten. Am 12. November war also die Move-it Olympiade, an der die 10 besten Kinder jeder Schule in verschiedenen Disziplinen gegeneinander antreten sollten. Also haben Lukas und ich uns unsere besten kinder geschnappt und in den freien Minuten mit ihnen trainiert. Bei der Olympiade an sich waren wir Freiwilligen die Punkterichter. Leider hat alles trainieren und mitfiebern nicht viel gebracht und wir haben nur den 4. Platz gemacht. Die Kinder hatten aber trotzdem viel Spaß, es gab ja auch ein ordentliches Lunchpaket.


Ansonsten hat sich unser Stundenplan seit den letzten Ferien gefüllt. Lukas und ich haben ein Schwimm- und ein Mädchenfußballprojekt gestartet. Wir gehen einmal wöchentlich mit 15 blutigen Anfängern aus Grade 4 und 5 schwimmen. Weil wir in einem "Learn-to-swim" Programm sind brauchen wir für den Pool im angrenzenden Township KwaZakele keinen Eintritt zahlen und konnten deshalb Kinder unabhängig vom
Geld das sie zur Verfügung haben aussuchen, also haben wir die Jahrgangsbesten genommen, quasi zur Belohnung. Und man sieht schon Fortschritte. Die ersten mutigen kraulen schon wild durchs Becken! Wir versuchen den 15 so schnell wie möglich so gut wie möglich schwimmen beizubringen, damit wir solange es noch warm genug ist vielleicht noch andere Kinder mit zum schwimmen nehmen können.


Damit auch die älteren die Chance auf ein Nachmittagsprojekt haben, machen wir Mädchenfußball mit unseren 6. Klässlern. Mister Hjulani ein sportlich super engagierter Lehrer hat uns eine Liste mit Mädchen erstellt und jetzt haben wir 30 potentielle Spielerinnen. Im Moment ist aber nichtmehr viel los in der Schule, weil bald Ferien sind und die Klausuren schon durch sind, deswegen hatten wir die ersten Trainingstage so circa 15 Mädchen. Aber mit denen lief es für den Anfang ganz gut, unsere größte Hürde ist es den Mädels das Netball-spielen auszutreiben. Bei denen sieht grad noch alles aus wie Netball. Einwürfe, Passspiele und Laufwege, alles.

Außerdem sind zum Abschluss des Jahres unsere 5. und 6. Klassen jeweils einen Tag in ein Schwimmbad gefahren. Lukas und ich durften die Ausflüge begleiten. Die 5. Klässler hatten leider nicht so viel Glück mit dem Wetter, aber trotzdem hatten die Jungs und Mädels super viel Spaß mit Fischer Fischer im Wasser und einem Crash-Kurs in Sachen schwimmen.
Eine Woche später sah es beim aufstehen tatsächlich so aus als würde es wieder regnen, aber als wir am Pool angekommen sind kam doch noch die Sonne raus.
Sogar unsere 'coolen', alten 6. Klässler sind im Wasser wie die ganz kleinen (TrainTrain ist eigentlich ein Grade 1 Spiel)

Montag, 26. Oktober 2015

Roadtrip


Die Ferien sind rum und es gibt einiges Neues zu berichten, Wir PE'ler haben die freien Tage nämlich genutzt um ein bisschen was vom Land zu sehen. Unser Ziel: Die Drakensberge.
Am Freitag nach unserem ersten Zwischenseminar mit allen 34 Freiwilligen haben wir uns von nahe East London aufgemacht. Die Drakensberge sind eine riesige Gebirgskette die sich vom Eastern Cape nach Lesotho und KwaZulu-Natal zieht und mit 3482m das höchste Gebirge im südlichen Afrika bildet. Wir haben uns ein Backpackers im hohen Norden gesucht, das unsere Vorfreiwilligen getestet und für gut befunden haben. Weil wir Freitags nach dem Seminar erst relativ spät losgekommen sind und bei Dunkelheit nicht fahren sollten (dann sieht man die Kühe und co auf den Straßen nämlich nicht mehr) haben wir die ca. 800km lange Fahrt mit einer zwischenübernachtung in Kokstad hinter uns gebracht und sind Samstag nachmittags am wunderschönen Backpackers "Amphitheater" angekommen.



 

Am Sonntag haben wir eine Wanderung auf das Amphitheater gemacht, eine 3000m hohe Felswand von der der höchste Wasserfall Afrikas und der zweithöchste der Welt abgeht, also abgehen sollte, wenn er nicht grade ausgetrocknet ist, wie bei uns. Nach 3 Stunden Wanderung haben wir also unseren ersten 3000er bestiegen und zur Belohnung zwar keinen Wasserfall gesehen aber dafür eine atemberaubende Aussicht gehabt.


200m zwischen den Felsen, juh das war anstrengend!



Nach einer kleinen Fotosession auf der Spitze (Bilder gibts unten) ging's über die schwindelerregende, wackeligen Eisenleitern zurück. Insgesamt 12km Wanderung und eine Menge Höhenmeter.

Eigentlich war dann der Plan am Montag im Backpackers am Pool zu relaxen und die Beine hochzulegen. Aber weil's uns zu langweilig wurde sind wir in einen nahegelegenen Nationalpark gefahren, in dem es Kaskaden gibt in denen man Baden kann. Ein paar von uns sind noch zu einem Aussichtspunkt gewandert von dem man einen wirklich schönen Blick hatte, der aber anscheind den Pawianen gehört.

Am Dienstag morgen sind wir dann Richtung Küste aufgebrochen und haben uns bei Einbruch der Dunkelheit ein backpackers gebucht, ein Glückstreffer. Es war zwar kein 5 Sterne backpackers wie das in den Drakensbergen, dafür war die Aussicht beim Frühstück am nächsten morgen unbezahlbar.

Direkt vor unseren Augen ist eine Gruppe Delfine in den Wellen geritten und keine 200m weit auf dem Meer ein Wal aus dem Wasser gesprungen.
Zum Abschluss von unserem Urlaub haben wir einen kleinen Abstecher zu den Freiwilligen nach Berlin gemacht und am Donnerstag ging's von da aus zurück nach PE.



Aussicht Backpackers Amphitheatre
Atemberaubender Himmel an unserem Camp
Kleines Familienfoto mit fremden Modelhund

On top of the world!
Team Charles Duna 




 
Ausblick von 3000m

Kaskaden im Nationalpark, weiter oben gibt es tiefere Ponds

Der Pawian der uns den Felsen streitig gemacht hat

Die Hauptstraße nach Port Shepstone

Und hier der Grund warum wir nicht im Dunkeln fahren sollten.
Die Straße kann man mit einer deutschen. vielbefahrenen Bundesstraße vergleichen. (Und die Kuh war kein Einzelfall :D)

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04:45 aufstehen hat sich gelohnt


Port Shepstone


Unsere Route:
30.09 Port Elizabeth nach Areena (Seminar, Punkt kurz hinter Berlin)
02.10 Areena nach Kokstad
03.10 Kokstad zum Backpackers Amphitheater
06.10 Backpackers Amphitheater nach Port Shepstone
07.10 Port Shepstone nach Berlin
08.10 Berlin nach Port Elizabeth